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Coty Inc.

Schnelligkeit, Vorsprung und Beweglichkeit Der Kosmetikkonzern Coty erreicht zügige Implementierung einer neuen integrierten IT-Infrastruktur mit iWay Software

The Challenge

Mit einem Umsatz von $3 Milliarden US-Dollar im Jahr 2006 gehört Coty Inc. zu den größten und erfolgreichsten Kosmetikkonzernen weltweit. Von adidas bis Davidoff, von Rimmel bis Lancaster, von Celine Dion bis Jennifer Lopez reicht das in seiner Breite und Größe einzigartige Spektrum globaler Marken, das Coty vorzuzeigen hat. Es deckt die drei Kernbereiche „Düfte“, „Kosmetika“ und „Hautpflege“ für das gehobene Marktsegment und den breiten Massenmarkt ab. 

 

Im Juli 2005 übernahm Coty die Unilever Cosmetics International (intern umbenannt in LCI) mit den Marken Calvin Klein, Vera Wang und anderen. Coty Inc. besteht aus zwei Sparten: Coty Prestige mit exklusiven Düfte, Kosmetika und Hautpflegeserien für das gehobene Segment und Coty Beauty mit Produkten für eine breite Konsumentenschicht im mittleren Segment sowie den Massenmarkt.

 

Beide Bereiche verfügen über ein starkes Portfolio äußerst ausgesuchter Marken, von denen einige international zu den Bestsellern gehören. Andere wiederum sind in wichtigen regionalen Märkten in Europa und Nordamerika erfolgreich. Coty Inc. ist derzeit in über 28 Ländern aktiv und beschäftigt weltweit 8.000 Mitarbeiter.

Im wettbewerbsintensiven Segment der Luxusartikel zieht Coty weiter nach vorn. Agilität und schnelle Reaktionsfähigkeit sind entscheidend, um auf die immer neuen Anforderungen und Wünsche des Konsumenten reagieren zu können. Daher müssen die IT-Systeme dem Unternehmen Bewegungsspielraum bieten statt es in seiner Flexibilität einzuschränken. Moderne Integrationslösungen sorgen dafür, dass Coty mit der notwendigen Schnelligkeit agieren kann. 

 

Schnelligkeit, Vorsprung und Beweglichkeit. Das sind die Leitlinien von Coty im Marketing, im operativen Geschäft und in der IT. IT-Integration ist dabei ein wichtiges Thema bei Coty. Das Unternehmen übernahm verschiedene Marken und Unternehmen – alle mit ihrer jeweils eigenen Infrastruktur – so dass eine Integration dieser unterschiedlichen Strukturen 2005 um so dringender wurde. David Berry, Global CIO von Coty: „Es gab zwei wichtige Faktoren, die eine neue integrierte Infrastruktur verlangten. Wir standen gerade vor der Unterzeichnung eines umfangreichen und langfristigen Outsourcing-Vertrages mit IBM für das Beschaffungswesen. Das bedeutete, dass unsere Systeme in die IBM Lösung eingebunden werden mussten. Der zweite Faktor war die Übernahme einer Reihe von Marken von Unilever im Juli 2005, darunter die weltbekannte Marke Calvin Klein. Wenn wir die Vorteile aus der Unilever Akquisition nutzen wollten, mussten wir die Integration zügig vorantreiben.”

 

Unilever betreibt eine eigene Infrastruktur, die zunächst aufgebrochen und dann in die Systemlandschaft von Coty eingeflochten werden musste. „Wir müssen nahezu Echtzeit-Strukturen aufbauen, wenn wir unser Geschäft weiter auf mehr Schnelligkeit, Vorsprung und Beweglichkeit ausrichten wollen. Die komplette Integration muss bis Ende Juli 2006 abgeschlossen sein. Der Druck aus dem operativen Geschäft, dieses Ziel zu erreichen, ist extrem hoch.” Das Projekt startete im Januar 2006.

Keine Schnittstellenprogrammierung 

Aufgrund des engen Zeitrahmens und der Komplexität des Projektes kam der herkömmliche Weg der Schnittstellenprogrammierung nicht in Frage. Berry wollte zügig vorankommen und die hohen Kosten eigener Softwareentwicklung vermeiden. „Wir haben zu viele Systeme und es würde uns zu viel Zeit kosten, die Software selbst zu schreiben.” Eine Eigenentwicklung kam für Coty auch aus einem anderen Grund nicht in Betracht: Die Überlegungen gingen unter anderem in Richtung SOA. Information Builders mit seiner iWay Software sollten Coty darin unterstützen, eine neue Integrationsarchitektur für das weltweite Supply Chain Management in den Bereichen Disposition, Logistik und Distribution aufzubauen. Die Integration sollte auf den bewährten und standardisierten Lösungen von iWay Software basieren - mit dem Ergebnis einer echten serviceorientierten Architektur. iWay Software bietet dazu eine Schnittstelle an, die es erlaubt, Services von jeder beliebigen Anwendung aus zur Verfügung zu stellen – mit einem einfachen Mausklick und ohne Programmieraufwand.

 

Sorgfältige Auswahl

„Es gab mehrere Gründe, warum wir uns für Information Builders entschieden haben. Ein Grund war der hervorragende Ruf des Unternehmens auf dem Gebiet der Integration. Coty befindet sich gerade in der unternehmensweiten SAP-Einführung und iWay Adapter stehen erwiesenermaßen für eine robuste SAP-Integration. Um uns nicht an einen Hersteller binden zu müssen, suchten wir nach einer Drittanbieterlösung. Auch der preisliche Rahmen spielte bei unserer Entscheidung für Information Builders eine Rolle.“ 

 

Coty zog in seinem Entscheidungsprozess die Analysten von Gartner hinzu, deren Einschätzung des iWay Konzeptes die Entscheidung für Information Builders mit unterstützte. Die Integration ist für beide Seiten - Coty und Information Builders – aufgrund der Dimension, Komplexität und strategischen Bedeutung ein wichtiges Projekt. Der Präsident der Information Builders Tochter iWay Software, John Senor, ist persönlich in das Projekt involviert um sicherzustellen, dass das Projekt oberste Priorität behält und mit den besten Ressourcen innerhalb des Unternehmens ausgestattet ist. Ebenso mussten Accenture als SAP-Implementierungspartner von Coty und IBM als Outsourcing-Partner für das Beschaffungswesen mit eingebunden sein. Darüber hinaus mussten alle Projektbeteiligten auf die neue Technologie geschult werden. Auch hier wird eine Menge investiert. Aufgrund der Wiederverwendbarkeit der Integrationslösungen von iWay Software – ein weiteres wichtiges Entscheidungskriterium für Coty – konnte der Schulungsaufwand jedoch minimiert werden und konzentrierte sich auf den Start des Projektes.

 

Die Komplexität der IT-Landschaft bei Coty dürfte vielen globalen Unternehmen und Herstellern vertraut sein: Produktionsstätten in 4 Ländern, viele Logistikzentren, eine Vielzahl verschiedener ERP-Plattformen (SAP, JD Edwards und Altanwendungen) und Datenbanksysteme (Oracle, DB2), Hunderttausende von Nachrichten, die jeden Tag ausgetauscht werden. Die Verbindungen für den gesamten in diesem Umfeld anfallenden Nachrichten- und Datenaustausch müssen mit Hilfe von iWay Lösungen über XML Services und iDocs realisiert werden. Auch die IBM Procurement Anwendung wird über XML angebunden. Danach werden (Web) Services eingerichtet, um Kunden und Lieferanten anzubinden. „Um schnell voranzukommen, haben wir zunächst mit einer eher herkömmlichen Hub-and-Spoke-Umgebung begonnen. Nach der Implementierung der Integrationsinfrastruktur im Juli 2006 werden wir die nächste Integrationsstufe aufbauen und den kompletten Enterprise Service Bus von iWay implementieren, um so eine echte weltweite serviceorientierte Architektur (SOA) einzurichten. Aber wir wollen uns nicht in ein Nirwana stürzen.”

 

„John Senor, Präsident von iWay Software, ist persönlich in das Projekt involviert um sicherzustellen, dass das Projekt oberste Priorität behält und mit den besten Ressourcen innerhalb des Unternehmens ausgestattet ist." 

David Berry zieht Bilanz. „Unser erster Schritt auf dem Weg zu schnelleren und besseren Entscheidungen war die Integration der verschiedenen Systeme, die aufgrund unserer jüngsten Akquisitionen existierten. Der nächste Schritt wird darin bestehen, eine unternehmensweite Berichtslösung bereitzustellen, so dass sämtliche Mitarbeiter Zugriff auf diese konsolidierten Daten haben. Durch die Verbindung dieses Integrationsprozesses mit den Business-Intelligence-Technologien von Information Builders können wir Informationen in Echtzeit bereitstellen und den Entscheidungsprozess verbessern.“